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Gedanken für den Tag

Gedanken für den 30.11.2017

Der König und sein Narr

Ein König gab seinem Hofnarren einen Narrenstab mit bunten Bändern und klingenden Schellen als Auszeichnung für seine gekonnte Unterhaltung. Den Narrenstab sollte er behalten, es sei denn, er fände eines Tages einen noch größeren Narren.
Bald darauf kam der König zum Sterben. "Wohin gehst du?" fragte der Narr. "Weit fort von hier", antwortete der König. "Wann kommst du wieder?", fragte der Narr. "Niemals mehr!" - "Was nimmst du mit auf die weite Reise?", fragte der Narr. "Nichts!" - "Wie hast du dich auf diese Reise vorbereitet?", fragte der Narr. "Gar nicht!" Da legte der Narr seinen Narrenstab auf das Sterbebett des Königs und sagte: "Du gehst fort und kümmerst dich nicht darum, was werden soll. Nimm den Stab, ich habe einen größeren Narren gefunden, einen, der törichter ist, als ich es jemals gewesen bin!"

Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden!
Psalm 90,12




Aus Axel Kühner: Eine Gute Minute,
© Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn.
ISBN: 3-7615-1571-5

Warnschild

Der schwankende Grund menschlicher Versprechungen macht Angst. Der feste Halt göttlicher Verheißungen aber macht Mut
Peter Hahne: Worauf man sich verlassen kann - Johannis ISBN 3-501-05935-3